Review

15. Juli FETZDIWALL  Open-Air / Heidenburg bei Thalfang
mit The Bandgeek Mafia (SkaCore/Trier), Liberty (Punk/London), Nowboys (EnergyRock/Limburg) u. Colourful Grey (PostPunkIndieRock/FaM)
Kommentar: OPEN-AIR-Wochenende Teil2: ...so ließen wir den Hänger durch den Hunsrück rollen. Dr. Holzbein hatten wir wieder mitgenommen. Denn nen guten Allzweckroadi wie ihn kann man immer brauchen. Am Fetzdiwall-Gelände angekommen stellten wir fest, daß von den angekündigten "Drogenkontrollen" nichts zu sehen war. Eh, egal! Das Gelände selbst war in zwei Hälften eingeteilt. Auf einer Wiese war der Zeltplatz mit einer kleinen Bühne, auf der schon ordentlich Krach gemacht wurde. An der Kasse vorbei kam man in einen Wald, wo das eigentliche Festival stattfand. Sehr idyllisch gelegen mit Holzhütten, wo für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Ein Schlagzeuger fing an etwas herum zu trommeln, so daß es sich Frohny nicht nehmen lassen konnte die Gitarre zu schnappen und dazu zu inprovisieren. Eine nette Session entstand, wo wir uns alle schließlich auf der Bühne wiederfanden. Das Band-billing des Abends hatte sich geändert. So sollte zu Beginn eine Band namens "Ralf + Rames" spielen. Sie hatten aber ihren Schlagzeuger vergessen und so kam es, daß unser Roadi Dr. Holzbein, seines Zeichens Gitarrist, den Part des Drummers übernahm. Sachen gibts! 
Um halb 9 waren wir dann an der Reihe. Meine Gitarrenbox streikte. Wann kommt denn sowas mal vor? Egal, es waren ja noch andere da. Hinterher wurde sie freundlicherweise von einem der Techniker repariert, obwohl sie für das Festival nicht mehr gebraucht wurde. Der Gig machte Spaß, obwohl nicht so viele Besucher vor der Bühne "mittanzten". Übrigens wie auch bei allen Bands danach, die wirklich alle sehr gut waren. THE BANDGEEK MAFIA, NOWBOYS (!), CORMAN und gegen 3 Uhr nachts die sehr virtuosen COLOURFUL GREY. Danach wurde noch die ganze Nacht durchgefeiert. Gischtie zog sich schließlich in seine Hängematte zurück. Von Frohny war irgendwann auch nichts mehr zu sehen. Wink und ich ließen uns schließlich am Weinstand nieder und irgendwie fehlt mir dann ein Teil der Erinnerung. Ich wurde morgens mitten im Wald wach; Geldsack weg! Doch man hatte ihn beim Weinstand (wo sonst) gefunden und hinterlegt. Nette und ehrliche Leute, die Fetzdiwaller. Nach ausgiebigem Frühstück traten wir dann die Heimreise an und ich war echt froh die darauffolgende Nacht im eigenen Bett zu verbringen.
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