Review

Sa. 31. Oktober Mainz /Alexander The Great  
HALLOWEEN - Party  mit Defecation Area -  Hintere Bleiche
   
Süßes und Saures vom Feinsten!   

Prolog: Die letzten Wochen waren geprägt von einem Ereignis, dass seine Schatten voraus warf. Und zwar in Form eines Band-Voting-Contestes. Die Online-Plattform Metalcon feiert am 6.11. einjähriges Bestehen im Schlachthof Wiesbaden. Wer auf dieser Plattform nun die meisten "Fans" registrieren konnte, gewann einen 25minutigen Auftritt im Vorprogramm der "Apokalyptischen Reitern" und "Van Canto". Die letzten Stunden vor der Deadline am 25.11. waren nervenaufreibend. Die letzten Minuten waren Krimi pur. "Trashtanica" und wir waren zum Schluß gleich auf und so mußte das Los entscheiden. 

Leider gegen uns. Die ganzen Bemühungen um sonst? Egal, dafür stand immerhin der Halloween-gig im ehrwürdigen ATG an. Dort war volles Haus und beste Stimmung immer Garantie. Außerdem konnten wir ohne Zeitdruck endlich mal wieder unser komplettes 1 1/2 Stunden-Programm zum Besten geben. 

Doch zuvor mußten wir auf engsten Raum unser Equipment unterkriegen und den Sound checken. Da wir hier schon des öfteren verkehrt haben, wußten wir die wenigen Zentimeter zu nutzen. Gleich zu Beginn fiel uns ein Typ auf, der sich direkt an der Bühne einen Platz an der Theke gesichert hatte. War überhaupt schon Einlass? Er hatte jedenfalls schon ganz gut einen sitzen. Später erfuhren wir, er hätte sich als Band/Crew-Mitglied ausgegeben und nichts bezahlt. 

 

Um 20:30 Uhr war Buffeteröffnung. Viele Leckereien waren aufgetischt und es wurde gemütlich. Kuschelig wurde es auch vor der Bühne, denn die Jungs von DEFECATION AREA hatten angefangen zu spielen. 
Das Trio aus Duisburg hatten wir im Sommer auf der Loreley-Campground-Party kennen gelernt und promt eingeladen. Sehr geiler dreckiger Crossover-Punk, der auf positive Resonanz stieß. Dann war es Zeit für uns, die bösen Geister, falls welche da waren, in die ewigen Verwesungsgründe zu schicken. Schnell noch ein paar Bier von der Theke geordert; 

die war vorteilhaft direkt neber der Bühne. Und los ging der Zauber. Vor ca. einem Jahr hatten wir an gleicher Wirkungsstelle das Problem eines etwas zu schnell angetrunkenen Sängers. Dieses mal hatten wir dem Ganzen vorgebeugt: Gischtie mußte noch den Hänger fahren und so verlief das Programm ordnungsgemäß. 

Soll man sich jetzt wieder in selbstdokumentierten Lobhuldigungen laben? Schreiben, dass das Publikum spitzenmäßig mitging und man uns feierte? Ja, man soll! Alle songs kamen gut rüber. Auch die neuen Nummern ("Better kill me if you can" etc.). Darunter das langzeitüberarbeitete "Big Bacon Bastard" feierte endlich seine Prämiere. Von der Theke wurden Drinks an uns gereicht, vom Publikum auch. Wir hätten ewig spielen können, hatten uns auch wieder ein paar Songs für die Zugaben extra aufgehoben. 

Aber irgendwann war Schluß mit der Show und wir schafften den Kram in den Hänger. Gischtie, immer noch nüchtern(!), fuhr auch gleich wieder zurück. Im ATG wurde noch ausgiebig gefeiert, wo dann bei mir auch jetzt irgendwo der Erinnerungsfaden abreißt....     Sprenger Hänger 

  
            

 

Home

Livedates